Abstract
Zusammenfassung Die Montanuniversität Leoben als hochspezialisierte Universität in systemrelevanten Bereichen verortet ihre ingenieurwissenschaftliche Identität konsequent entlang des Wertschöpfungskreislaufs Rohstoffe – Prozesse – Materialien („Circular Engineering“). Ausgehend von dieser „DNA“ sind neue Themenfelder wie Nachhaltigkeit und Kreislaufprozesse, Sicherheit und Resilienz, cyber-physische Systeme oder Raumfahrt eine logische Weiterentwicklung der etablierten Kernkompetenzen. Internationalisierung ist ein Qualitätsinstrument, das über die europäische Allianz EURECA-PRO Mobilität ohne Studienzeitverlust, gemeinsame Curricula und Joint Degrees ermöglicht. Die Bedeutung internationaler Partnerschaften für Kapazitätsaufbau, Stabilität und Resilienz ist seit jeher ein wesentlicher Qualitätsfaktor der Montanuniversität. Die konsequente Weiterentwicklung einer strategischen Studienarchitektur (gemeinsames ingenieurwissenschaftliches Grundjahr parallel Deutsch/Englisch; modularisierte 5‑ECTS-Einheiten), der Ausbau digitaler Lehre (Teaching Support, Micro-Credentials, KI-gestützte Lernumgebungen) sowie die Rolle von Forschung und Doktorat als Magnet sind wesentliche Erfolgsfaktoren für die Zukunft. Eine nachhaltige positive Entwicklung der Studierendenzahlen erfordert darüber hinaus konsequente Maßnahmen zur Sichtbarkeit der Montanuniversität Leoben – national wie international.