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Journal Article

Kombination geophysikalischer und hydrogeologischer Methoden zur gezielten Erkundung feinkörniger Talfüllungen

Stefan Klingler; Simon Martin; Olaf A. Cirpka; Peter Dietrich; Carsten Leven
Grundwasser · Vol. 26, Issue 4 · pp. 379-394 · 2021

Abstract

Kurzfassung Sedimentäre Strukturen können die Fließ- und Stofftransportpfade in feinkörnigen Talfüllungen stark beeinflussen. Diese Strukturen müssen gezielt auf ihre Ausdehnung und Eigenschaften untersucht werden, um Verweilzeiten, Fließpfade und das Abbaupotenzial eingetragener Schadstoffe zu bestimmen. In der quartären Talfüllung der Ammeraue bei Tübingen wurden beispielhaft Torflagen und eine Kiesrinne untersucht, um ihre Einflüsse auf die regionale Hydrogeologie und Hydrochemie zu bewerten. Dafür wurden geophysikalische und hydrogeologische Erkundungsmethoden ausgewählt und kombiniert. Mit geoelektrischen Oberflächenmessungen konnte die Ausdehnung der betrachteten Strukturen erkundet werden. Unterschiedliche Direct-Push-Sondierungen, darunter eine In-situ-Bestimmung der Sedimentfarbe, und bohrlochgeophysikalische Messungen erfassten ihre Geometrie und interne Heterogenität. Die hydraulischen und biogeochemischen Eigenschaften der Sedimente und des Grundwassers wurden anschließend durch gezielte Probennahmen und hydraulische Tests an repräsentativen Ansatzpunkten bestimmt. Die dargestellte Methodenkombination zur Abgrenzung relevanter Teilgebiete mit anschließender hochauflösender Untersuchung lässt sich auch auf die Untersuchung großflächiger Täler übertragen.

Bibliographic Information

JournalGrundwasser
PublisherSpringer
Publication Date2021-12-01
Publication Year2021
Volume26
Issue4
Pages379-394
Document TypeJournal Article
Print ISSN1430-483X
eISSN1432-1165
DOI10.1007/s00767-021-00494-y

Access Information

NARA Access Coverage1996-01-01~Current
Journal Homepagehttps://www.springer.com/journal/767
Publisher PageOpen Publisher Page
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